20 Jahre UWG – Grund genug ein schönes Sommerfest zu feiern!

20 Jahre UWG – Grund genug ein schönes Sommerfest zu feiern!

In den Räumlichkeiten der Fa. Nemitz im ökologischen Gewerbegebiet Kümper 4 begrüßte der erste Vorsitzende der Unabhängigen Wählergemeinschaft, Altenberge Heribert Reer die Mitglieder und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und viele interessante Diskussionen in den letzten Jahren. Insbesondere freute er sich über die Teilnahme der „Gründungsväter“ Franjo Woestmann und Heinz- Josef Baackmann.

20 Jahre aktiver Mitarbeit unter dem Motto „Kritisch-Kreativ-Konstruktiv“ im Rat und den Ausschüssen ist Anlass genug, zurück zu schauen. Schon kurz nach der Gründung im Jahr 1999 gelang es bei der Kommunalwahl 4 Ratssitze zu erobern.

Ein Hauptanliegen war die Rettung des Altenberger Höhenrückens und der Bau einer gemeinsamen Umgehungsstraße mit Nordwalde.

Weitere Eckpunkte wie z.B. die Forderung nach einem Ortsentwicklungsplans schon 2004, (heute IHK Altenberge 2030) die Ausweisung neuer Baugebiete wie Krüselblick oder Gewerbegebiete (Kümper) waren ebenso Akzente der politischen Arbeit wie die Schaffung bezahlbaren Wohnraums (Eisenbahnstrasse) oder demnächst am Bahnhofshügel. Auch die Familien wurden nicht vergessen durch zum Beispiel einer kostengünstigeren Berechnung der Wassergebühren.

Altenberge als lebenswerte Gemeinde wäre sicher noch besser aufgestellt, auch was die Finanzlage betrifft, wenn noch weitere konstruktive Vorschläge der UWG wie z.B. rechtzeitiger Verzicht auf die Rekommunalisierung , attraktivere Ortskerngestaltung mit Shared Space und der Verzicht auf manche überflüssige Maßnahme berücksichtigt worden wären.

Entscheidungen der UWG wurden nie vom grünen Tisch getroffen, sondern insbesondere waren Helma und Heribert Reer bei allen Bürgerversammlungen, Ausschusssitzungen und Ortsterminen , persönlich dabei. Insbesondere trugen sie innerhalb der UWG Fraktion zu einer fundierten Entscheidung über die zukünftige Zusammenlegung der Grundschulen bei.

Helma Reer wurde persönlich für ununterbrochene 20 jährige Ratsmitgliedschaft geehrt.

Aktuell wird die UWG im Rat und den Ausschüssen durch Helma Reer (Fraktionsvorsitzende) im Rat, im Bauausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss vertreten, Peter Nemitz im Rat und Hauptauschuss , Cordula Nemitz und Elisabeth Beuing im Umweltausschussbzw. SSSKA.

Nach der Begrüßung und dem Rückblick wurde nach dem Motto „Politik trifft Wirtschaft“ die neuen Räumlichkeiten des Unternehmens Nemitz besichtigt und das Spannungsverhältnis eines Industrieunternehmens in einem ökologischen Gewerbegebiet erläutert.

Der gemütliche Teil bei Finger Food und Getränken wurde bei herrlichem Sommerwetter auf der Gartenterrasse genossen und gab Gelegenheit zu einem intensiven politischen Gedankenaustausch, auch im Hinblick auf die jetzt aktuell anstehenden Entscheidungen.

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Die 20. Jahreshauptversammlung der UWG Altenberge

Die 20. Jahreshauptversammlung der UWG Altenberge jetzt online lesen!

Am 14.03.2019 fand die 20. Jahreshauptversammlung der UWG Altenberge im Hotel Stuer statt. Der 1. Vorsitzende der UWG Heribert Reer eröffnete die Sitzung um 19.30 Uhr und stellte fest, das form- und fristgerecht eingeladen war und die Versammlung beschlussfähig ist.

Er berichtete über das vergangene politische Jahr und gab einen Ausblick auf die Arbeit im laufenden Jahr. Dann standen wieder Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Die UWG setzt auf Kontinuität und wählte den bestehenden Vorstand einstimmig neu.

  1. Vorsitzender: Heribert Reer
  2. Vorsitzender: Andreas Adler
  3. Kassierer: Wolfgang Elshoff
  4. Schriftführerin: Helma Reer
  5. 1. Beisitzerin: Cordula Nemitz,
  6. 2. Beisitzerin: Elisabeth Beuing
  7. Kassenprüfer: Rainer Gausling und Dieter Grafe
  8. stellvertretender Kassenprüfer: Karl-Heinz Harmann

Die Kassenprüfer stellten die ordnungsgemäße Kassenführung fest und der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Es wurde weiterhin über die Wichtigkeit des öffentlich geförderten Wohnraumes diskutiert, hier waren die Mitglieder der Meinung, dass es äußerst wichtig sei, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ferner wurde darüber diskutiert neue Bau- und Gewerbegebiete zu schaffen, Das Thema Schule wurde ausgiebig besprochen. Auch die Umgestaltung des Marktplatzes, der Boakenstiege und Bahnhofstraße war wieder Thema.

Die Sitzung war um 21.30 Uhr beendet.

Haushaltsrede 2018 – Jetzt online!

Haushaltsrede 2018

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wie jedes Jahr begrüße ich zunächst die Bürgerinnen und Bürger von Altenberge, die diesen Haushalt durch ihre Steuern und Abgaben finanzieren.

Liebe Kolleginnen und Kollegen des Rates, Mitarbeiter der Verwaltung und Vertreter der Presse, damit ich auch für die 4. Haushaltsrede des heutigen Tages Ihre Aufmerksamkeit wecke, beginne ich mit einem Zitat von Warren Buffet:

„Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer keine Badehose anhat“.

Ich werde es später genauer erklären.

Waren wir nicht alle Anfang des Jahres geschockt, als wir die Mitteilung erhielten, dass die Gewerbesteuer drastisch einbricht? Deshalb haben wir in diesem Jahr, die Einnahmen und Ausgaben wesentlich kritischer betrachtet und bewertet.

Dabei sollen uns die politischen Ziele der UWG leiten:

Schuldenabbau, Nachhaltigkeit und Risikovorsorge

Darüber hinaus steht es außer Frage, dass wir Notmaßnahmen wie seinerzeit bei der Flüchtlingskrise mittragen.
Kommen wir zu den einzelnen Vorhaben für 2019:

IHK Lange verabschiedet, nicht mehr so wie ursprünglich geplant (Shared Space) muss es 2019 endlich mit dem Marktplatz und der Boakenstiege starten!

Schule und Kinderbetreuung: Hier sind wir auf einem guten Weg. Der Umzug der Johannesschule in die ehemalige Hauptschule soll nach den geplanten Umbaumaßnahmen zum Schuljahr 20/21 vollzogen werden.

• Anfang 2019 muss deshalb das neue Schulkonzept und der genaue Zeitplan erarbeitet werden.

Baugebiete wie die Grüne Lunge. Wir hätten ein anderes Baugebiet an der Hanseller Str. bevorzugt, werden aber an der Gestaltung des Bahnhofshügel mitarbeiten, um unser Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen endlich zu erreichen. Deshalb unterstützen wir als UWG ausdrücklich, dass im nächsten Jahr der Wettbewerb mit mehreren Städteplanungsbüros angeschoben wird, um im Jahr 2020 mit den Grundstücksankäufen und –vergaben beginnen zu können.

Abwasser/Kläranlage Hier kommt eine Neuberechnung der Gebühren auf die Bürger zu. Mit der Vergabe des Dienstleistungsvertrages an ein Ingenieurbüro zur Neuberechnung verteuert sich das Vorhaben zusätzlich erheblich – eine kostengünstigere Variante durch Bürgerbeteiligung oder ein durch Alternativangebot hätten wir bevorzugt. Durch hohe Gebühren verteuert sich auch der bezahlbare Wohnraum!

Gewerbegebiete Die Erschließung weiterer Gewerbegebiete ist erforderlich. Die damit verbundene Neuverschuldung ist kritisch. Deshalb müssen alle Haushaltspositionen erneut auf Sparpotential durchgeforstet werden oder Maßnahme verschoben werden. Das das möglich ist, zeigt der Umgang mit dem Haushalt 2018.

Überflüssige Ausgaben wie Marketingkosten für die Kirmes oder Zuschüsse zur Live-Band etc. lehnen wir ab.

• Die freiwilligen Leistungen gemäß den verabschiedeten Zuteilungskriterien für die Vereine und Verbände tragen wir nach wie vor voll und ganz mit. Jeder EURO, der in Kinder und Jugendliche investiert wird und den Gemeinsinn fördert, stärkt die Demokratie und beugt extremistischen Tendenzen vor. Von der Kulturwerkstatt bis zum Sportverein, um nur zwei Beispiele zu nennen, kommt daher eine wichtige Aufgabe zu. Deshalb ist es für uns unverständlich, dass die Unterstützung der Kinderfeuerwehr nicht von der CDU mitgetragen wird. Gerade dort wird für ein späteres Engagement für die Dorfgemeinschaft geworben und Interesse geweckt.

• Der Breitbandausbau als wichtige Zukunftsinvestition wird von uns als nachhaltige Investition voll unterstützt, allerdings ist nicht zu erwarten, dass die Förderungszuwendungen in Höhe von 8,6 – 9,0 Mio EURO komplett schon in 2019 fließen.

Bezugnehmend auf unsere politischen Ziele kommen wir zu folgendem Ergebnis:

Ein Schuldenabbau ist nicht zu erkennen, im Gegenteil die Schulden steigen erheblich.

Der Liquiditätskredit wird nicht wie vorgesehen zurückgeführt, da die Förderbeträge für den Breitbandausbau nicht wie im Haushaltsplan vorgesehen fließen werden. Und das sind je nach Baubeginn und Baufortschritt geschätzt 6 – 7 Mio weniger. Wie soll da der teilweise Abbau des Liquiditionskredit gelingen?

Die Berechnung der Gewerbesteuereinnahmen halten wir für mehr als fraglich. Eine Durchschnittsberechnung ohne Berücksichtigung der prognostizierten wirtschaftlichen Entwicklung für 2019 führt zu einem falschen Ergebnis. Zwar rechnen wir für 2018 noch mit auskömmlichen Steuereinnahmen, jedoch spätestens ab dem 2. Quartal wird die wirtschaftliche Dynamik in vielen Branchen eine Verschnaufpause einlegen: Wir denken dabei an Unsicherheiten durch das Brexit-Chaos, den Dieselskandal der zu Absatzrückgängen bei dem wichtigsten Industriezweig Deutschlands, der Autoindustrie, führt, Probleme mit Italien, Handelsstreit mit den USA – um nur einige Stichworte zu nennen! Darüber hinaus führt die rege Investitionstätigkeit Altenberger Firmen dazu, dass in den nächsten Jahren die Gewinne durch erhöhte Abschreibungen sinken und damit auch die Gewerbesteuereinnahmen schwächeln.

Und: 1 – 2 Mio Gewerbesteuereinahmen in 2019 weniger bringen den Haushaltsausgleich in Gefahr!!!

Damit komme ich auf meinen Eingangszitat zu sprechen. – „Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer keine Badehose anhat“

Halten wir also fest: wir sehen den vorgelegten ausgeglichen Haushalt durch sinkende Steuereinnahmen für gefährdet. Der Liquiditätskredit wird nach unseren Erwartungen nicht wie geplant teilweise zurückgeführt sondern verstärkt in Anspruch genommen.

Wenn also die Ebbe in der Kasse zu spüren ist, sollte man den sprichwörtlichen Badeanzug = Risikovorsorge anhaben, um für das Haushaltsjahr 2019 gerüstet zu sein.

Aufgrund der fragilen Einnahmesituation halten wir den Haushaltsansatz jedoch für verfehlt und können ihn deshalb nicht mittragen

Die Annahmen und Prognosen, die dem Haushaltsentwurf zu Grunde liegen halten wir für nicht stichhaltig. Das führt uns zu der Entscheidung:

Wir stimmen dem Haushalt nicht zu! – Dem Stellenplan stimmen wir zu und unterstützen die gute Arbeit der Verwaltung.

Abschließend bedanke ich mich bei Herrn Wolff und seinem Team für die geleistete Arbeit.

Ich wünsche Ihnen Allen eine ruhige und besinnliche Restweihnachtszeit - die relativ kurz ist – und ein frohes Weihnachtsfest. Auf das Jahr 2019 schaue ich mit viel Hoffnung und wünsche Ihnen alle Gute.

Auf ein frohes und gesundes Wiedersehen im neuen Jahr.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Gez. Helma Reer 17.12.2018

Jahreshauptversammlung 2018

Protokoll der Jahreshauptversammlung der UWG am 15.03.2018

Begrüßung der Mitglieder durch den 1. Vorsitzenden

Der 1. Vorsitzende stellte fest, dass frist- und formgerecht eingeladen wurde und das wir beschlussfähig sind. Änderungswünsche zur Tagesordnung gab es nicht. Es folgte ein kurzer Bericht über das vergangene Jahr. Im Krüselblick II wurde mit dem Bauen begonnen, ebenso mit dem Bau des Mehrfamilienhauses für den sozialen Wohnungsbau unten am Lidl. Im Krüselblick sind noch nicht alle Grundstücke vergeben, da einige zurückgegeben wurden, weil die Banken einer Finanzierung nicht zustimmten. Es folgte der Kassenbericht. Die Kassenprüfer haben keine Besonderheiten festgestellt und beantragten die Entlastung des Vorstandes.

Diese Abstimmung fiel einstimmig aus.

Dann gab der 1. Vorsitzende Einblicke in die weitere Arbeit. Der Haushalt wurde auch mit den Stimmen der UWG verabschiedet. Im nach hinein musste allerdings von einem weitaus geringeren Gewerbesteuerplus ausgegangen werden, so dass alle Projekte erst einmal auf Wichtigkeit geprüft werden müssen. Es soll seitens der Gemeinde eine Prioritätenliste erstellt werden. Die Umgestaltung des Marktplatzes gehört auf jeden Fall dazu. Es wurde sehr heftig von Seiten der Mitglieder Kritik geübt.

Auch die Umgestaltung der Boakenstiege und der Bahnhofstraße fand keine Zustimmung bei den Mitgliedern es war die überwiegende Meinung, dass das alles nichts mehr mit dem Konzept Altenberge 2030 zu tun hat. Das sich darin nichts davon mehr wiederfindet. Helma Reer versuchte die Zustimmung zur Boakenstiege doch noch zu bekommen, aber es war zwecklos. Weiterhin wurde der soziale Wohnungsbau angesprochen, Neubau an der Eisenbahnstraße von Investoren.

Die Änderungen auf dem Friedhof wurden auch vorgestellt.

Unter dem Punkt verschiedenes wurde ein Termin zum Grillen mit vorheriger Fahrradtour für den 9.06.2018 ab 14.00 Uhr festgelegt. Bei Regen fällt die Fahrradtour aus, das Grillen findet aber trotzdem statt. Es soll ein Kostenbeitrag seitens der Teilnehmer gezahlt werden.

Heribert Reer schloss die Sitzung um 21.30 Uhr. Er bedankte sich bei allen Teilnehmern.

Haushaltsrede 2017

Bericht von der Jahreshauptversammlung vom 05.04.2017

Im 2. Anlauf hat es geklappt. Die UWG Altenberge hatte zur Jahreshauptversammlung im Hotel Stüer eingeladen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Vorstandswahlen. Die UWG setzt auf Kontinuität, der komplette Vorstand wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig im Amt bestätigt.

  • 1. Vorsitzender: Heribert Reer
  • 2. Vorsitzender: Andreas Adler
  • Kassierer: Wolfgang Elshoff
  • Schriftführerin: Helma Reer
  • 1. Beisitzerin: Cordula Nemitz
  • 2. Beisitzerin: Elisabeth Beuing

Die vorher gegangene Kassenprüfung hat keine Diskrepanzen ergeben. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Es wurden die politischen Themen, wie sozialer Wohnungsbau, allgemeines Bauen und Gewerbegebiete ebenso angesprochen wie er Schulentwicklungsplan. Hier wurden die Mitglieder aufgefordert, sich mit dem Thema intensiv auseinander zu setzen und Ideen einzubringen, die wir dann in der Fraktion besprechen und weitergeben können.

Weiterhin wurde eine Satzungsänderung einstimmig dahin gehend beschlossen, dass die Anwesenden Mitglieder bei einer Mitgliederversammlung beschlussfähig sind.

Es soll auch wieder ein Grillabend und das traditionelle Grünkohlessen stattfinden. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Desweiteren wird sich die UWG stark in die Ortskernumgestaltung einbringen und hierzu auch weitere Vorschläge machen. Um 21.30 Uhr war die Sitzung beendet.

Haushaltsrede 2017

Haushaltsrede 2017

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

wie jedes Jahr, begrüße ich zunächst die Bürgerinnen und Bürger von Altenberge, die diesen Haushalt durch Steuern und Abgaben finanzieren und die positiven und negativen Auswirkungen mittragen müssen.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen des Rates, Mitarbeiter der Verwaltung und Vertreter der Presse:

Die Verwaltung der Gemeinde Altenberge legt uns für 2017 einen strukturell ausgeglichenen Haushalt zur Abstimmung vor. Diese positive Entwicklung sehen wir gerne, da auf Steuererhöhungen verzichtet werden kann. Allerdings verlangt die doppische Haushaltsführung auch die Vorsicht und die Vorausschau auf künftige Entwicklungen. Zwar wurde die Kreisumlage – ein wesentlicher Kostentreiber unseres Haushalts – auf 36,2 % gekürzt und gibt unserem Haushalt einen gewissen Spielraum. Da der LWL jedoch für 2017 ein Haushaltsloch durch erhöhte Sozialleistungen in Höhe von 189 Mio € erwartet, werden in 2018 über die Kreisumlage wahrscheinlich neue Belastungen auf uns zukommen. Deshalb ist Sparsamkeit weiterhin angesagt.

Übrigens: Unser Spielraum wäre um ca. 50.000 € größer, wenn der Appell aus der Haushaltsrede 2015 befolgt worden wäre, das Thema „Re-Kommunalisierung zunächst per Rundruf bei den möglicherweise interessierten Nachbargemeinden abzufragen und auf die Honorarvereinbarung mit der Beratungsfirma zu verzichten.

Letztes Jahr habe ich bei der Haushaltsrede das Prinzip Hoffnung aufgeführt, was dieses Jahr in einigen Angelegenheiten noch besser angebracht ist. In 2016 hat Altenberge noch keine Zuweisungen für Flüchtlinge erhalten, wir haben jedoch am Paschhügel und an der Eisenbahnstraße jeweils 2 Doppelhäuser für den sozialen Wohnungsbau mit Erstbelegung von Flüchtlingen gebaut. Die Belegung soll jetzt auch kurzfristig erfolgen. Dieser soziale Wohnungsbau wird auch mit öffentlichen Mitteln gefördert. Die UWG hat dieses voll unterstützt. Somit bekommen wir die kleine Sporthalle wieder frei und sie kann wieder von unseren Sportlern der Vereine und Verbände genutzt werden.

Es werden im nächsten Jahr noch weitere Häuser folgen. An der Hanseller Str. und an der alten Molkerei sollen noch jeweils Mehrfamilienhäuser für den sozialen Wohnungsbau erstellt werden. Im Sinne einer guten Integration und auch im Hinblick darauf, keine Bevölkerungsgruppe zu vergessen, dringen wir darauf, zumindest das Haus „An der alten Molkerei“ vorzugsweise an hier schon länger lebenden Bürgern mit Wohnberechtigungsschein anzubieten. Bei einem Gesamt-Investitionsvolumen von ca. 8 Mio € sollte es durch geschickte Zuweisung der Wohnungen gelingen, Parallelgesellschaften zu vermeiden! Auch das ist für uns als UWG besonders wichtig.

Es sind der Gemeinde aber bereits für 2017 wieder Flüchtlinge angekündigt worden. Es wurde eine Zahl von 23 genannt. Diese können aber noch in vorhandenen Unterkünften untergebracht werden, so dass die kleine Turnhalle hierfür nicht benötigt wird.

Aber wir müssen noch weitere große Projekte stemmen:

Kläranlage: Es werden 4,5 Mio € verbaut, wie von der UWG schon 2015 in der Haushaltsrede angekündigt. Die Dringlichkeit des Ausbaus der Kläranlage steigt aufgrund der steigenden Einwohnerzahlen und die Erweiterung der Gewerbegebiete. Die Fertigstellung der Kläranlage erfolgt im Herbst 2017. Die UWG unterstützt den Ausbau voll und ganz. Der Wermutstropfen für unsere Bürger kommt allerdings noch: die Abwassergebühren müssen neu berechnet werden. Man muss kein Prophet sein, um schon heute zu sehen. Es wird leider teurer!!

Baugebiete: Auf Grund von neuen Bewerbern im 3-stelligen Bereich ist es erforderlich neue Baugebiete zu erschließen. Krüselblick 2a und 2b und die Fläche 4 an der Hanseller Straße wollte die UWG bevorzugt bebauen. Aber für die Fläche 4 war nicht einmal die SPD zu gewinnen. Die grüne Lunge wollten wir erhalten – die Mehrheit und auch die Grünen haben es anders entschieden und die grüne Lunge als weiteres großes Baugebiet mehrheitlich beschlossen. Wir wollen uns in die Gestaltung einbinden und konstruktiv mitarbeiten. Wir schlagen vor, einen Gestaltungswettbewerb für dieses besondere Gebiet durchzuführen, wobei besonderer Wert auch auf bezahlbaren Wohnraum gelegt werden soll. Das Altenberger Motto: Wohnen und Arbeiten im Grünen“ ist dabei zu beherzigen!

Kindergärten: Am Lidl entsteht ein neuer 5 Gruppen Kindergarten, als einziger Träger hierzu hat sich die Outlaw GmbH beworben. Somit kann bei Fertigstellung das Provisorium am Krüselblick wieder abgebaut werden. Die Aufstellung des entsprechenden Bebauungsplan ist von uns voll unterstützt worden. Am Paschhügel entsteht auch ein neuer Kindergarten. Der Martinuskindergarten wird auch durch eine neue 4-Gruppen Anlage ersetzt. Träger ist die katholische Kirche.

Gewerbegebiete: Wir haben zur Zeit leider keine Flächen mehr zur Verfügung. Wenn wir wollen, dass sich die „Boomtown Altenberge“ weiter entwickelt, müssen abweichend vom Regionalplan neue Gewerbegebiete erschlossen werden. So ist es uns im Augenblick nur möglich, im Regionalplan vorgesehene Wohnbauflächen ruhen zu lassen und an anderen Stellen Gewerbeflächen auszuweisen. Diese Möglichkeit haben wir mit unseren Stimmen voll und ganz unterstützt und stehen als UWG voll hinter unseren Gewerbetreibenden.

Integriertes Handlungskonzept: Es tauchen immer neue Forderungen der Bezirksregierung auf. Eine Verkehrsberuhigung auf bis jetzt 5000 Fahrzeuge im Dorf reicht ihr nicht aus. Es müssen jetzt noch weitere Schwellen auf der Boakenstiege angebracht werden und neue Zählungen durchgeführt werden. Auch das Vorhaben der UWG mit Shared Space will die Bezirksregierung nicht anerkennen. Sie besteht auch auf jeden Fall auf eine Zone „20“km. Die Fahrbahnflächen und Bürgersteige müssen klar erkennbar sein und einen Mindestunterschied von 3 cm haben. Der Neubau des K+K Marktes sowie des Kreisverkehres an der Hanseller Straße ist gut gelungen und ein Plus für den Ortskern. Es ist für Altenberge auch wichtig, dass im Ortskern ein Vollsortimenter erhalten werden konnte.

Im nächsten Jahr soll jetzt mit der weiteren Ortskernumgestaltung begonnen werden. Es müssen Ausschreibungen für den Umbau des Marktplatzes sowie der Sanierung und auch für eine geplante Erweiterung des Rathauses mit dem Einbau eines Aufzuges vorgenommen werden. Diese Maßnahmen werden von der UWG voll mitgetragen. Die Arbeitsbedingungen und die Erreichbarkeit sind weiterhin unzureichend. Als Rat sind wir auch weiterhin noch auf die suboptimalen Arbeitsbedingungen im Bürgerhaus angewiesen.

Der Wiederaufbau von Stehnings Scheune befürworten wir unter der Vorraussetzung, dass der Heimatverein selbst die Trägerschaft des Projektes übernimmt. Eine Trägerschaft durch die Gemeinde lehnen wir ab. Die von der Gemeinde bisher zugesagten Mittel in Höhe von 100.000,00 € werden auch von der UWG befürwortet. Ein darüber hinaus gehendes finanzielles Engagement seitens der Gemeinde wird jedoch von uns abgelehnt.

OGS und bis Mittagbetreuung an den Schulen: Die Anzahl der Kinder in der BIS bzw. OGS erhöht sich ständig. Es soll in 2017 ein Konzept erarbeitet werden, wie mit den Räumlichkeiten der auslaufenden Hauptschule und den Umbau zur Grundschule für die Johannesschule umgegangen werden soll. Auch die Borndalschule hat Bedarf für neue Räume angemeldet. Wir sind dafür, Räumlichkeiten für beide Schulen zusammen anbieten und langfristig eine gemeinsamen Schule zu entwickeln.

Den beantragten Zuschuss für die Kulturwerkstatt und den Eiskeller in Höhe von 3.500,00 € halten wir für gut und stimmen dem zu. Es ist eine schöne Sache, den Eiskeller auch durch Künstler zu präsentieren und so noch weiter bekannt zu machen. Es handelt sich um eine einmalige Ausgabe, die das Finanzierungsgebilde für die Vereine deshalb auch nicht aushebelt.

Musikschule: Die Musikschule hat um einen Zuschuss von 10.000,00 € gebeten. Da die UWG vor 5 Jahren den Austritt aus der Gemeinschaft mit Steinfurt und den anderen Gemeinden abgelehnt hat, sehen wir diesen Zuschuss als Folgekosten und lehnen ihn daher aus grundsätzlichen Erwägungen ab. Es steht auch für uns außer Frage, dass die Musikschule gute Arbeit leistet und gut besetzt sein muss.

Friedhof: Die Verwaltung hat festgestellt, dass der Friedhof defizitär ist und die Gebührenordnung überarbeitet werden muss. Gleichzeitig hat die Fa. Lösung ein neues Teilkonzept für den Friedhof vorgelegt. Eine Fläche, die fertig gestaltet werden soll und dort können dann Urnen und auch Sargbestattungen vorgenommen werden, ohne das die bisher bekannten Gräber angelegt werden. Es gibt dann nur Stelen mit den Namen darauf. Die Fläche soll als Begegnungsfläche und Ruheraum ausgewiesen werden. Für die Erstherstellung soll die Gemeinde 60.000,00 € bereitstellen. Die UWG lehnt diese Idee nicht unbedingt ab. Es muss auch geprüft werden, wie sich diese Ausgaben auf die Friedhofsgebühren auswirken. Daher sollte unserer Meinung nach dieser Betrag zwar vorsorglich in den Haushalt eingestellt werden, allerdings erst nach Vorlage der Gebührenberechnung endgültige beschlossen werden, falls die Belastungen vertretbar sind.

Wir halten es in diesen außergewöhnlichen Zeiten für wichtig, die großen Herausforderungen anzunehmen und durch mutiges Handeln und kraftvolle Maßnahmen zu bewältigen.

Wir schieben aber auch heute das Prinzip Hoffnung beiseite und stimmen dem Haushalt 2017 zu.

Dem Stellenplan der Verwaltung stimmen wir ebenfalls zu. Im Sozialamt und im Bauamt werden mehr Stellen benötigt – da ist die UWG voll auf Seiten der Verwaltung.

Abschließend bedanke ich mich bei Herrn Wolff und seinem Team für die geleistete Arbeit.

Ich wünsche Ihnen allen eine ruhige und besinnliche Adventszeit mit viel Hoffnung auf ein gutes Jahr 2017 und ein frohes Weihnachtsfest 2016.

Auf ein gesundes Wiedersehen im neuen Jahr.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

UWG-Finanzspritze für Skaterbahn

Grünkohlessen der UWG am 11.11.2016

Die UWG hatte wieder zum traditionellen Grünkohlessen die Mitglieder und interessierte eingeladen. Die Veranstaltung in der Florianstube war gut besucht. Der Vorsitzende, Heribert Reer, begrüßte die Anwesenden und die Vertreter der Feuerwehr Guido Roters und Frank Klose.

Dann ließ er das Jahr vom letzten Grünkohleessen bis heute Revue passieren. Es gab einiges zu berichten. Fertigstellung Baugebiet Krüselblick, Ausweisung weiterer Baugebiete, Schaffung neuer Kindergartenplätze und Wohnungen für Asylanten. Umbau Boakenstiege und Bahnhofstraße sowie Erstellung des Kreisverkehres an der Hanseller Straße und Erweiterung K+K. Die Sanierung der Kläranlage war auch ein wichtiges Thema.

Dann begrüßte Heribert Reer Herr Kruse von der Firma CLK GmbH – Bildverarbeitung und Robotik.

Diese Firma ist seit einem Jahr in Altenberge ansässig. Herr Kruse stellte das Arbeitsgebiet der Firma vor. Sie entwickelt, produziert und vertreibe berührungslos arbeitenden Qualitätskontroll- und Positioniersysteme für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete, vorrangig im Bereich der Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft. Die Bildverarbeitung wird hierbei um Hantierung und Roboterschneiden und –schweißen ergänzt. Es war ein sehr interessanter Vortrag. Es wurden seitens der Mitglieder auch viele Fragen an Herrn Kruse gestellt.

Nach dem Grünkohlessen und den Diskussionen wurde in geselliger Runde noch manches Bier getrunken.

Bildergalerie vom Grünkohlessen

UWG-Finanzspritze für Skaterbahn

Zeitungsbericht aus den Westfälischen Nachrichten vom 10.05.2016

Ulla Wilken Leiterin des KOT-Jugendheims, setzt sich dafür ein, dass die marode Skaterbahn auf dem Appelhoffplatz durch eine neue ersetzt wird. Um dieses Projekt finanzieren zu können, benötigt das Jugendheim öffentliche Mittel, „die sie nur bekommen, wenn sie ein Grundkapital nachweisen können", so die UWG einer Pressenotiz. „Dafür benötigen sie Zuschüsse." Deshalb hat sich die UWG entschieden, 250 Euro zu spenden. „Wir wünschen den Altenberger Jugendlichen, dass sie noch mehr Sponsoren finden, die diese Aktion unterstützen", schreibt die Unabhängige Wählergemeinschaft.
Pressebericht von der Jahreshauptversammlung am 06.04.2016
Der 1. Vorsitzende Heribert Reer begrüßte die Mitglieder der UWG Altenberge zur 17. Jahreshauptversammlung im Hotel Stüer.

Er stellte fest, dass frist- und formgerecht eingeladen wurde. Danach gab es einen kurzen Jahresrückblick. Hier wurde den Mitgliedern mitgeteilt, dass die Rekommunalisierung (Gründung eines gemeindeeigenen Stadtwerkes) nicht weiter verfolgt wird, da der Verwaltungsaufwand und die Kosten zur Zeit nicht gestemmt werden können und die Nachbargemeinden nicht mitziehen werden. Die UWG hat sich schon immer kritisch zu diesem Projekt geäußert und hat den zusätzlichen Beratungskosten von ca. 50.000€ auch nicht zugestimmt. Es wurde ein neuer Konzessionsvertrag mit dem Gasversorge abgeschlossen und entsprechende Sonderkündigungsrechte vereinbart. Über diese Entwicklung ist die UWG froh.

Es wurde auch auf die Ortskernsanierung eingegangen. Die Verkehrsberuhigung auf der Boakenstiege und der Bahnhofstraße war ein großes Thema. Die UWG favorisiert immer noch Shared Space, wie auch mittlerweile die CDU. Eine Entscheidung über die notwendigen Fördermittel wird von der Bezirksregierung aber erst nach Auswertung der probeweise durchzuführenden Verkehrsberuhigungsmaßnahmen auf der Boakenstiege und der Bahnhofstraße getroffen. Solange liegt das Projekt Altenberge 2030 auf Eis.

Der Bau von bezahlbarem Wohnraum (Sozialwohnungen auch für Flüchtlinge) war genauso Thema wie der Bau des neuen Kindergartens. Die kleine Turnhalle sowie die Hauptschule sollen wieder der Bevölkerung zur Verfügung stehen, daher muss der Bau der Häuser kurzfristig erfolgen. Alle Mitglieder der UWG die Entscheidung, an der Hanseller Str. auf die große Wohneinheit zu verzichten und die bekannten Doppelhäuser an diesem Standort zu errichten.

Die Kasse wurde geprüft und die Kassenprüfer hatten keine Differenzen festgestellt.

Ferner wurde ein Termin im Sommer für einen Grillabend festgelegt sowie für das alljährliche Grünkohlessen.

Zum guten Schluss wurde noch vereinbart eine Spende für die Wiederherstellung der Skaterbahn zu leisten. Diese Skaterbahn ist abgängig uns muss dringend erneuert werden. Eine Förderung der Jugend ist schon immer eine Herzensangelegenheit der WG gewesen.

Die Haushaltsrede 2016 - auch hier als Download
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

auch in diesem Jahr begrüße ich zunächst die Bürgerinnen und Bürger von Altenberge, die diesen Haushalt durch ihre Steuern und Abgaben finanzieren müssen und die positiven wie negativen Auswirkungen mittragen müssen.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen des Rates, Mitarbeiter der Verwaltung und Vertreter der Presse:

Der uns Anfang November vorgelegte Haushaltsentwurf war schon am Tag der Vorlage überholt und im Kern nicht beratungsfähig. Von dem Haushaltsvolumen von zunächst ca. 23 Millionen Euro werden ca. 2 von 3 Euro durch Kreisumlage, Jugendamtsumlage und Solidarbeitrag für klamme Kommunen der Verfügung unser Gemeindekasse entzogen. Der Rest wird im Wesentlichen für Pflichtaufgaben und Personalkosten sowie bereits beschlossene Maßnahmen benötigt. Und die freiwilligen Leistungen wie die finanzielle Unterstützung der Vereine ist für uns als UWG ein wesentlicher Beitrag für ein lebendiges Gemeinwesen, das wir voll unterstützen.

Wenden wir also den Zukunftsaufgaben zu und arbeiten wir daran, weder die Verwaltung personell zu überfordern, noch die Bürger zu verunsichern und über Gebühr finanziell zu strapazieren. Doch wie soll das gehen in diesen Zeiten mit besonderen Herausforderungen, - die Flüchtlingsproblematik ist davon die Größte:

Das Prinzip Hoffnung müssen wir dazu bemühen:

Selig sind die, die voller Hoffnung sind, denn sie können die Haushaltsplanung 2016 leichter ertragen.

  • Wir hoffen, dass die von der Bundesregierung zugesagten Gelder für die Flüchtlingsbetreuung auch in Altenberge ankommen, amtlich ist das noch nicht!
  • Wir hoffen, dass die zusätzlichen administrativen Aufgaben von der Gemeindeverwaltung auch geleistet werden können – deshalb haben wir als konkrete Maßnahme der Einrichtung einer zusätzlichen Vollzeitstelle im Sozialamt zugestimmt.
  • Wir hoffen, dass es uns gemeinsam gelingt, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, nicht nur für die Unterbringung von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive sondern auch für Altenberger Bürger mit WBS! Das ist aus Gründen des sozialen Friedens für uns als UWG von höchster Wichtigkeit!
  • Wir hoffen, dass wir als Gemeinde die Kraft haben, neben der Bereitstellung von Unterkünften auch die Integration der Migranten anzugehen – an dieser Stelle wollen wir uns bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihre beispiellose Arbeit und ihren großartigen Einsatz ausdrücklich bedanken!
  • Wir hoffen, dass die Kosten für den bezahlbaren Wohnraum, die sich auf ca. 8 Millionen Euro belaufen und auf einen Schlag die Pro-Kopf-Verschuldung um ca. 800 Euro erhöhen werden, mittel- und langfristig zu stemmen sind. Auf Grund der Dringlichkeit und der Tatsache, dass die Kredite praktisch zum Null-Tarif mit entsprechender Tilgungserleichterung von der öffentlichen Hand angeboten werden, tragen wir dieses Modell mit, auch da gegenüber einem alternativen Investorenmodell Einsparungen im Millionenbereich erwartet werden.
  • Wichtig für uns ist, dass die kleine Sporthalle so schnell wie möglich der allgemeinen Nutzung wieder zur Verfügung steht!

Vergessen wir nicht die anderen großen Projekte, die schon begonnen worden sind oder die demnächst in Angriff genommen werden:

Kläranlage: Wir unterstützen den zügigen Ausbau und die Ertüchtigung der Kläranlage. Die Dringlichkeit steigt auf Grund steigender Einwohnerzahlen und der Erweiterung und Neubau von Gewerbeobjekten.

Gewerbegebiete: Mit Kümper 5 wird ein neues Gewerbegebiet erschlossen, über ein weiteres Gewerbegebiet wird nachgedacht. Das unterstützen wir als UWG in vollem Umfang.

Kindergarten: Im SSSK wurde uns durch das Kreisjugendamt der Bedarf an Kita-Plätzen für das neue Jahr vorgestellt. Leider wurden keine realistischen Zahlen genannt, da weder die höhere Geburtsrate in Altenberge in 2015 noch der Zuzug durch Flüchtlinge berücksichtigt worden sind. Trotzdem ist festzuhalten: Die Kindergartensituation in Altenberge ist alarmierend. Es fehlen mindestens 2 weitere Gruppen. Als vorübergehende Lösung werden beim OutLaw Kindergarten die vorhandenen Container aufgestockt; ein neuer 4-Gruppen-Kindergarten ist jedoch kurzfristig neu zu errichten! Als Träger hat sich auf Grund der schwierigen administrativen Hemmnisse nur die Outlaw GmbH beworben.

Baugebiete: Das Baugebiet Krüselblick ist fertiggestellt. Der Durchstich zum Alten Münsterweg und der Ausbau der Straße ist jeweils termingerecht vollendet worden, so dass im nächsten Jahr die Wohnstraßen fertig gestellt werden können. Auf Grund von neuen Bewerbern im 3 stelligen Bereich ist es erforderlich, neue Baugebiete zu erschließen. Die UWG hat sich schon immer für die Flächen Krüselblick 2a und 2b ausgesprochen und darüber hinaus die Fläche 4 an der Hanseller Str. vorgeschlagen. Die grüne Lunge wollten wir erhalten. Leider hat der Rat sich gerade für dieses Gebiet ausgesprochen und die Verwaltung hat erste Grundstücksverhandlungen aufgenommen.

Rekommunalisierung: Das Projekt ist zunächst ausgebremst worden, da unsere Nachbargemeinden noch gewaltigen Informationsbedarf haben und die Verhandlungen über eine Zusammenarbeit zurzeit stocken. Frage: Schaffen wir das Projekt in 2016 auch noch bei den gewaltigen Herausforderungen, die schon jetzt für 2016 auf uns und die Verwaltung zukommen?

IHK: und zu guter Letzt noch das integrierte Handlungskonzept Altenberge 2030 – ein Projekt der kleinen Schritte.
Mit dem integrierten Handlungskonzept beschäftigen wir uns schon seit Jahren,- 2016 sollte es mit Volldampf endlich starten. Ein erster kleiner Schritt soll nun mit dem Bau des Kreisverkehrs an der Hanseller Str. unternommen werden, um die Neuausrichtung des K+ K Marktes zu ermöglichen.

Aber: Die Umgestaltung des Marktplatzes mit der Verkehrsberuhigung der Boakenstiege und der Bahnhofstraße ist von der Bezirksregierung auf Eis gelegt worden. Es wird verlangt, dass 2 Testphasen von je 3 Monaten durchgeführt werden. Mit verschiedenen Maßnahmen soll versucht werden, den Verkehr zu reduzieren. Erst dann will die Bezirksregierung entscheiden, ob der von der UWG vorgeschlagene und von der Verwaltung übernommene Gedanke des Shared Space durchgesetzt werden kann.

Wir als UWG sind der Meinung, dass unter Berücksichtigung aller 4 Konzepte Shares Space sinnvoll und möglich ist. Wir haben uns davon in Bohmte (Niedersachsen) überzeugt. Immerhin fahren dort täglich ca. 12.000 Fahrzeuge durch den Ort. Was in Niedersachsen möglich ist, sollte auch in NRW und in einer Gemeinde mit Weitblick umsetzbar sein.

Auch die Sanierung des Rathauses kann aus o.g. Gründen noch nicht beginnen, deshalb bleiben die Arbeitsbedingungen und die Erreichbarkeit (Fahrstuhl) unzureichend. Und wir als Rat sind weiterhin auf die suboptimalen Arbeitsbedingungen des Bürgerhauses angewiesen.

Nicht im Haushalt enthalten war der Wunsch des Heimatvereins, Stehnings Scheune nach dem Abtragen neu im Bereich des Heimathauses wieder aufzubauen. Dafür wird ein Beitrag aus dem Gemeindehaushalt von 100.000 € beantragt, um entsprechende Gelder aus dem Leader Projekt beantragen zu können. Trotz der angespannten Haushaltslage haben wir dem Antrag zugestimmt, um das Gesamtprojekt Heimathaus weiter aufzuwerten und auch öffentliche Toiletten in diesem Bereich zu schaffen. Eine Verteilung der Haushaltsmittel von je 50.000,- € auf 2016 und 2017 ist dafür Bedingung.

Nicht mittragen können wir den Wunsch der Werbegemeinschaft, den Zuschuss für 2016 um 12.000 € zu verdoppeln. Der Vortrag der Werbegemeinschaft im SSSK und die Begründung für einen zusätzlichen Zuschuss zur Gewerbeschau 2016 haben uns nicht überzeugt. Wir halten ihn nicht für notwendig, deshalb lehnen wir den Zuschuss ab!

In diesen außergewöhnlichen Zeiten halten wir es für wichtig, die großen Herausforderungen anzunehmen und durch mutige und kraftvolle Maßnahmen zu bewältigen.
Deshalb schieben wir das Prinzip Hoffnung jetzt beiseite und stimmen dem Haushalt 2016 zu!

Dem Stellenplan der Verwaltung stimmen wir ebenfalls zu.

Abschließend danke ich Herrn Wolff und seinem Team für die geleistete Arbeit.

Ich wünsche Ihnen allen noch eine ruhige und besinnliche Adventszeit mit viel Hoffnung auf ein gutes Jahr 2016 und ein frohes Weihnachtsfest 2015. Auf Wiedersehen im neuen Jahr!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Grünkohlessen am 06.11.2015 in Florianstube der freiwilligen Feuerwehr Altenberge!
Die UWG hatte zum traditionellen Grünkohlessen die Mitglieder und interessierte Bürger eingeladen. Es fand zum 16. mal statt und zum 3 mal in der Florianstube der freiwilligen Feuerwehr Altenberge statt.  

Die Veranstaltung war gut besucht. Der Vorsitzende, Heribert Reer, begrüßte die Anwesenden und den Vertreter der freiwilligen Feuerwehr, Herrn Frank Klose.  

Dann gab er einen kurzen Überblick vom vergangenen Grünkohlessen bis heute. Es gab einiges zu berichten. Vom Entwicklungs- konzept 2030 über die Entstehung weiterer Baugebiete und die Umgestaltung des Ortskernes. Ein wichtiges Thema war auch die Kindergartensituation. Hier fehlen noch weitere 2 Gruppen. Es muss nun seitens der Politik die weitere Schaffung von Kindergartenplätzen geprüft werden.  

Das wichtigste Thema am Abend war aber die Situation der Flüchtlinge und Asylanten. Dazu waren Franziska Mahlmann und Thorsten Jokuff eingeladen. Mittlerweile arbeiten 140 Helfer für den runden Tisch. Franziska Mahlmann und Thorsten Jokuff berichteten so leidenschaftlich von ihrer Arbeit mit den Asylanten, dass war direkt so ansteckend, dass jeder sofort mitmachen wollte. Der runde Tisch wird auch unterstützt von der evangelischen sowie der katholischen Kirche. Viele freiwillige Helfer opfern ihre freie Zeit um den Asylanten zu helfen.  

Es entstand eine interssante Diskussion zu diesem Thema. Hier wurden auch Fragen gestellt, wie das weitere Verbleiben dieser Menschen in Altenberge sicher gestellt werden kann und wo sie alle leben und wohnen sollen.  

Nach dem Essen und den Dikussionen wurde in geselliger Runde noch manches Bier getrunken.
Neue Baugebiete für Altenberge




Schon Im Oktober 2014 hat die UWG Vorschläge für eine moderate Entwicklung von Altenberge dem Bürgermeister vorgelegt.
Wichtig für die Überlegungen waren und sind der UWG folgende Gesichtspunkte:
  • Erhaltung des dörflichen Hügelcharakters
  • Möglichkeiten weiterer Entwicklung im Rahmen des gültigen Regionalplanes auch für künftige Ratsperioden nach 2020
  • Topografische Gegebenheiten und infrastrukturelle Erschließungsmöglichkeiten wie Kita, Schule, Anbindung an den Ortskern etc. sowie ökologische Gesichtspunkte
  • Größe und Zuschnittsmöglichkeiten der einzelnen Grundstücke, um Bebauungsoptionen wie Einfamilien- und Mehrgenerationshäuser, Doppelhäuser mit bezahlbarem Wohnraum etc. zu ermöglichen. Bei der Gemeinde sind zwar die Bauinteressenten registriert, nicht aber die Bürger, die eine Miete- oder Eigentumswohnung suchen. Auch dieser Bedarf muss berücksichtigt werden.
Unter Abwägung dieser Gesichtspunkte favorisiert die UWG die sofortige Erschließung der Fläche 2a und 2 b (Krüselblick 2) mit insgesamt ca. 35 Grundstücken sowie als 2. Schritt die Fläche 4 (Hanseller Straße) mit ca. 75 Grundstücken.

Die „Grüne Lunge“ soll auf jedem Fall erhalten bleiben! Hierzu ist jetzt der Bürger mit seiner Meinung gefragt!

Da durch den Regionalplan die Ausweisung von Baugrundstücken auf die von der Verwaltung vorgestellten Gebiete begrenzt ist, kommt für die UWG eine Umwidmung von Baugrundstücken zu Gewerbebieten aus dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und aus städtebaulichen Erwägungen nicht in Frage. (Oder denkt da schon jemand an die Fläche 4 an der Hanseller Straße??).

Die vorhandenen Gewerbegrundstücke sind so gut wie vergeben oder als Option reserviert – deshalb sind neue Überlegungen mit den zuständigen Gremien zu erörtern, welche Entwicklungsoptionen erarbeitet werden können, ohne die Wohnbauflächen zu verfrühstücken!.
UWG Jahreshauptversammlung 2015
Der UWG Ortsverband Altenberge lädt alle Mitglieder zur Jahreshauptversammlung

am Mittwoch den 11. März 2015
in das Hotel Stüer
um 20:00 Uhr
Laerstr. 6-8 in Altenberge

ein.

UWG Haushaltsrede 2015
Stellungnahme zum Haushalt der Gemeinde Altenberge
Die ungekürzte Haushaltsrede von Helma Reer (Fraktionsvorsitzende) finden Sie hier:
Haushaltsrede 2015
- UWG-Kandidatenteam - Das offizielle Foto -
Hochmotiviert geht die UWG in den Wahlkampf.
Die Informationsbroschüren der UWG zur Kommunalwahl 2014 erhalten Sie hier als pdf-Datei.

Hier Download - Vorfahrt für Vernunft!

Hier Download - 10 gute Gründe UWG zu wählen!

- UWG-Kandidatenteam für die Kommunalwahl steht -
Helma Reer ist einstimmig zur Spitzenkandidatin gewählt worden!
19.02.2014 - UWG-Mitgliederversammlung
Zur Vorbereitung der Kommunalwahl am 25.5.2014 trafen sich die Mitglieder der UWG Altenberge im Hotel Stüer, um die Kandidaten (m/w) für die 13 Wahlbezirke zu wählen und die Reserveliste aufzustellen. Erfreulicherweise konnten alle 13 Wahlbezirke wieder besetzt werden. Bei der Reserveliste wurden nach bewährter Tradition soweit wie möglich abwechselnd weibliche und männliche Kandidaten gewählt. Darüber hinaus wurden die Eckpunkte für das Wahlprogramm verabschiedet und ein Wahlkampfteam gebildet. Als Kernaussage wird hervorgehoben, …

Lesen Sie den ganzen Bericht zur UWG-Mitgliederversammlung 2014, mit dem Ausgang der Wahlen zur Reserveliste, den Platzierungen und weitere Themenschwerpunkte der UWG hier:
UWG-Mitgliederversammlung / Bericht

Für Wahlbezirke in Altenberge, aufgeschlüsselt nach Straßennamen, bitte hier klicken:
UWG Haushaltsrede 2014
24.02.2014 - Stellungnahme zum Haushalt der Gemeinde Altenberge
Die ungekürzte Haushaltsrede von Helma Reer (Fraktionsvorsitzende) finden Sie hier:
Haushaltsrede 2014
28.01.2014 - UWG besucht KOT Jugendheim an der Boakenstiege -
Die UWG-Fraktion hat das Jugendheim an der Boakenstiege besucht, um sich ein Bild über den derzeitigen Stand der Jugendbetreuung in Altenberge zu verschaffen. Dank des enormen Engagements von Frau Ulla Wilken (gelegentlich unterstützt von Freiwilligen (Bufdi) werden Hausaufgabenbetreuung, Spiele, aber auch die Gestaltung der Räumlichkeiten in Eigeninitiative angeboten bzw. durchgeführt und von einer großen Zahl von „kleinen“ und „großen“ Jugendlichen auch wahrgenommen. Doch was passiert außerhalb auf Straßen und Plätzen? Gerade in den wärmeren Monaten von April bis Ende September wäre der Einsatz eines Streetworkerteams vorteilhaft, um auch vor Ort z.B. auf dem Multifunktionsplatz „Appelhoff“ eine Betreuung zu ermöglichen und Langerweile und Aggressionen vorzubeugen. Dazu sollte eventuell auf Kreisebene oder auch gemeindeübergreifend ein Streetworker – Team aufgestellt werden, um stundenweise mit den Jugendlichen zu arbeiten. Es wäre empfehlenswert, 2 Streetworker gemeinsam einzusetzen, damit bei kritischen Situationen angemessen reagiert bzw. vorgebeugt werden kann.
Diese und weitere Anregungen werden in den nächsten Fraktionssitzungen der UWG beraten.
- Keine Teddys am Bahnhof -
15.01.2014 - Leserbrief unseres Ratsmitglieds Peter Nemitz in den Westfälischen Nachrichten
Mit dem Entwicklungskonzept „Altenberge 2030“ besteht endlich die Möglichkeit, durch eine umfassende Planung die Entwicklung des Ortskerns und der Randbereiche weiter zu entwickeln. Schon vor 10 Jahren hat die UWG einen Ortsentwicklungsplan angemahnt, um Fehlentwicklungen zu vermeiden. Leider hat die Mehrheitsfraktion diesen Vorschlag abgelehnt und so ohne ein Gesamtkonzept Stückwerkplanung betrieben. Ergebnis: Statt Stärkung des Ortskerns wurde ein wesentlicher Teil der Einkaufsmöglichkeiten in die Randbereiche abgedrängt. Damit müssen wir jetzt leben und wer will es jemanden verdenken, wenn die bequemste Einkaufsgelegenheit angesteuert wird. Jetzt kann es nur noch darum gehen, durch eine attraktive Umgestaltung des Ortskerns ein weiteres Ausbluten der Ortsmitte zu verhindern und den Supermarkt K + K als Frequenzbringer zu erhalten und damit den übrigen Geschäften im der Umgebung eine Chance zu geben. Dabei ist die Nähe zur attraktiven Einkaufsstadt Münster und der Trend zum ONLINE-Shoppen (z.B. Amazon etc) nicht zu vergessen. Noch haben Sie als Bürger die Chance, bei den bevorstehenden Bürgerversammlungen zur Ortskernumgestaltung ihre Vorstellungen mit einzubringen und mit Ihrer Stimme für die UWG bei der Kommunalwahl am 25.5.2014 dafür zu sorgen, dass diese Vorstellungen auch vom Rat umgesetzt werden.
Peter Nemitz, UWG
- Klärungsbedarf -
11.01.2014 - UWG besucht die Kläranlage Altenberge -
Die Gemeinde Altenberge – und damit jeder Steuer- und Gebührenzahler – stehen vor einer Herkulesaufgabe: die Kläranlage muss nach 26 Jahren saniert werden und soll gleichzeitig nach den neuesten EU-Richtlinien effizienter ausgelegt werden. Dafür ist ein Investitionsbedarf von mindestens 4,3 Mio Euro veranschlagt worden; allein ca. 60 % = 2,5 Mio EURO sollen im Haushalt 2014 bereitgestellt werden. Alle Fragen über die Funktionsweise, den Ist-Zustand und zu erwartende Probleme konnten dank einer engagierten und kompetenten Führung durch Herrn Reinhard Thihatmer erörtert werden. Dabei erfuhren die Teilnehmer, dass die Anlage in der jetzigen Auslegung bereits am Limit arbeitet und deshalb dringend Handlungsbedarf gegeben ist. Beeindruckend waren der optisch saubere Zustand der gesamten Anlage und die Tatsache, dass der Betrieb nur durch ein Mini- Team von 2,3 Mitarbeitern gewährleistet wird. Zur Vorbereitung der Haushaltsberatungen wurden in einer Fraktionssondersitzung die gewonnenen Erkenntnisse und die Planungsvorlagen erörtert. Die daraus zahlreich resultierenden Fragen und Anregungen werden der Verwaltung zur Stellungnahme zugeleitet.
Im Namen der UWG Fraktion: Helma Reer
04.11.2013 - Antrag zur Verabschiedung einer Ratsresolution gegen Fracking
Den obigen Antrag hat die UWG-Fraktion in den Rat der Gemeinde Altenberge eingebracht.
Lesen Sie hier den kompletten Antrag:
Antrag zur Verabschiedung einer Ratsresolution gegen Fracking
25.09.2013 - Leserbrief in den WN - Doppelhäuser auf bisherigem Gewerbeareal
Im Rahmen des Landesentwicklungsplanes (Regionalplan) sind der Gemeinde Altenberge bestimmte Flächen für die Planung von Wohnbebauung und für Gewerbeflächen zugewiesen. Um den Flächenverbrauch zu reduzieren ist es Konsens im Rat der Gemeinde Altenberge, eine Innenverdichtung durch zusätzliche Bebauung von größeren Grundstücken zu ermöglichen. In diesem Sinne habe ich mich auch bei der Besichtigung des Neubaugebietes Krüselblick geäußert.
Auf keinen Fall befürworte ich die Umwidmung von Gewerbeflächen oder Teilen davon zur Wohnbebauung, da dadurch ein Präzedenzfall geschaffen wird. Außerdem werden uns irgendwann dann auch Gewerbeflächen fehlen bzw. Probleme durch Mischgebiete entstehen (Stichwort: Emissionen).

Im Namen der UWG Fraktion
Helma Reer

01.03.2013 - Antrag zur Ortskerngestaltung
Den obigen Antrag hat die UWG-Fraktion in den Rat der Gemeinde Altenberge eingebracht.
Lesen Sie hier den kompletten Antrag:
Antrag zu Ortskerngestaltung
Dichtigkeitsprüfung
Haus- und Wohnungseigentümer müssen bis Ende 2015 ihre Abwasserkanäle auf Dichtigkeit prüfen und gegebenenfalls reparieren lassen. Auch wenn keine Reparaturarbeiten anfallen sollten, kann allein die Dichtigkeitsprüfung schon ein nettes Sümmchen kosten. Mittlerweile haben sich in anderen Gemeinden Bürgerinitiativen gegründet, die den Sinn dieses Verfahrens in Frage stellen und nach Möglichkeiten suchen, damit dieses Verfahren möglichst kostengünstig abgewickelt werden kann. Auch die UWG-Fraktion kann den Sinn dieses bürokratischen Akts nicht nachvollziehen und unterstützt inhaltlich die Bürgerinitiative, um auch in Altenberge einen Weg zu finden, wie man in dieser Sache voran kommt.
Ortsentwicklung / Baugebiet am Krüsel
Die UWG unterstützt in Altenberge eine behutsame Ortsentwicklung. So haben wir uns ebenfalls dafür ausgesprochen, ein neues Baugebiet zu erschließen. Wofür wir allerdings nicht zu haben sind, ist die Planung eines Kreisverkehrs in diesem Baugebiet, an dem die Anbindung für den Krüsel hängt. Wir stehen wir eine Variante ohne Durchstich. Als Kompromiss haben wir vorgeschlagen, zumindest nur eine kleine Lösung umzusetzen, um den Bedenken die in den Bürgerversammlungen kund getan wurden auch zu berücksichtigen. Aber auch diesen Vorschlag hat die CDU mit der Stimme des Bürgermeisters ignoriert. Der Durchstich und ein Kreisverkehr, der den Patz von ansonsten 5 Grundstücken einnimmt wird gebaut. Die Zeche für die erhöhten Erschließungskosten tragen die neuen Bauherren, die Mindereinnahmen für die 5 Grundstücke (2500 m² x 100 EUR - Kosten ohne Erschließung = 250.000 EUR) wird jeder Steuerzahler in Altenberge stemmen müssen.
Ausstieg aus der Musikschule Steinfurt / VHS
Der Ausstieg aus der Musikschule Steinfurt und der Vokshochschule wird aus unserer Sicht sehr kritisch gesehen. Einerseits liegt uns kein Alternativprogramm vor und die Kosten mit dem verbundenen Ausstieg sind ebenfalls nicht geklärt. Allein die Argumentation, in Altenberge nicht für zwei Musikschulen aufkommen zu wollen scheint uns zu einfach. Eine Rechnung, dass der Ausstieg für Altenberge in absehbarer Zeit tatsächlich wirtschaftliche Vorteile bringt, ist noch nicht augestellt. Fest steht, dass erhebliche Personalkosten der VHS für viele Jahre zu Lasten von Altenberge zu übernehmen sind. Man darf gespannt darauf sein, ob Ausstieg für uns Altenberger tatsächlich Vorteile bringt. Eine gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden sieht aus unserer Sicht jedenfalls anders aus. Wir sind davon überzeugt, dass ein Kompromiss möglich gewesen wäre, wenn hierfür von vornherein der Wille da gewesen wäre. Die UWG-Altenberge hat bewusst gegen den Ausstieg aus der Musikschule /VHS gestimmt und wird sich auch in Zukunft sehr kritisch mit den Folgen des Ausstiegs auseinandersetzen. Wir dürfen sehr gespannt sein, wie sich das Musik- und VHS-Programm in Altenberge zukünftig gestaltet und welchen Preis uns das kostet.